Allmählich ist es an der Zeit Manolo vom Bärenwald alias Socke vorzustellen. Socke – genannt nach ihrer weißen Vorderpfote  - ist eine inzwischen gut einjährige Tochter von Valla und Simba. Von ihrer Mutter hat sie den athletischen Körperbau geerbt und von ihrem Vater zum Glück das ruhige Temperament. Durch ihr unkompliziertes Wesen fügt sich Socke gut in unser nun mehr kleines Rudel ein. Auch mit den anderen Tieren, wie Huhn, Katze, Gans ... gibt es keine Probleme.

Von den beiden Ausstellungen, bei denen Socke bisher vorgestellt wurde, kam sie jeweils mit der höchstmöglichen Bewertung zurück. Erst vor kurzem hat sie erfolgreich ihre Zuchttauglichkeitsprüfung bestanden. Mit Erreichen des Zuchtalters Ende 2010/Anfang 2011 darf und soll Socke zur Zucht eingesetzt werden. In der Beurteilung steht u.a.: Eine rassetypische Vertreterin mit hervorragenden Gebäude und Gangwerk sowie sehr gutem Ridge.

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Die Nachzuchthündin Valla ist eine Tochter von Pünktchen und Gonya und hat damit eine rein afrikanische Abstammung.  Valla wurde am 31.06.2007 geboren und  soll ab nächstem Jahr meine Elsa als Zuchthündin ersetzen.  Hervorzuheben sind ihr schönes rotweizenfarbenes Fell und die unglaubliche Leichtigkeit mit der sie sich bewegt. Mit einer Schulterhöhe von 66,5 Zentimetern ist sie für eine Hündin recht groß was durch ihren schlanken , eleganten Typ noch hervorgehoben wird.

Valla - Rhodesian Ridgeback Hündin Valla - Rhodesian Ridgeback Hündin

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Der 27. Februar war ein schöner Tag in Bärwalde. Bereits früh am Morgen lies sich bei frostigen - 3 Grad ein blauer Himmel erahnen. Ein Tag an dem die Hunde in der Sonne auf einer Decke vor dem Haus liegen konnten. Ein Platz der auch für Pünktchen zu den absoluten Lieblingsplätzen gehörte.

Der 27. Februar war der Tag an dem Pünktchen morgens nicht mehr Aufstehen konnte. Seit zwei Tagen hatte sie kaum noch gefressen und seit Wochen war sie immer ein bisschen schwächer geworden. Aber sie ging noch mit kleine Runden spazieren, ihr Blick war aufmerksam, es ging nur alles etwas langsamer.Natürlich wurde sie regelmässig tierärztlich untersucht. Die letzte Blutuntersuchung vor einer Woche zeigte veränderte Nierenwerte was sofort behandelt wurde.

Der 27. Februar war der Tag an dem nichts mehr ging und nach kurzer Rücksprache mit der Tierärztin wurde Pünktchen gegen 10 Uhr auf ihrem Lieblingsplatz liegend, eingeschläfert. Nur Mops Heidi lag dabei und nachdem alles vorbei war, die anderen Hunde aus dem Haus kamen und ich um Fassung rang, blieb die Zeit stehen. Pünktchen, der Hund aus Afrika, war der Hund im Hintergrund gewesen. Sie war immer unauffällig da gewesen und jetzt konnte sie nicht auf einmal weg sein. Und so legten sich alle wie selbstverständlich auf ihre Decken zu ihr und weil alles so wie immer war, fing ich im Pferdestall an zu misten. Während des Mistens dachte ich an Pünktchen, die vor fast zwölf Jahren in einer selbstgezimmerten Holzkiste aus Afrika kommend vor der Tür abgegeben wurde. Pünktchen, die eigentlich Vignons Ingonyama Bomvu hieß, nur konnte den Namen hier keiner aussprechen.

Pünktchen, die immer im Schatten von Elsa stand, sich unterordnete und mitlief. Pünktchen, die Supermutter, die sich nicht nur rührend um ihre eigenen Welpen gekümmert hat, sondern inklusive Socke´s Riesenwurf all ihre Enkel, Urenkel und Ururenkel mitversorgte. Oft lag sie schon während der Geburt ihrer Nachfahren mit in der Wurfkiste und leckte die Welpen mit sauber. Wenn die eigenen Mütter genervt vor ihren sechs, sieben oder acht Wochen alten Welpen die Flucht ergriffen, kam Pünktchen und passte auf. Nie wurde sie ungeduldig oder knurrte, wenn die Welpen wild tobend um sie herum oder gar auf sie drauf sprangen. Dabei hatte sie bei Socke´s Welpen bestimmt schon Rückenschmerzen. Pünktchen, die mich zusammen mit Elsa auf vielen schönen Ausritten begleitet hat.

Nach zwei Stunden lief die Zeit plötzlich weiter. Die Sonne war gewandert und auf Pünktchen und ihrer Decke lag Schatten. Die anderen legten sich der Sonne hinterher auf wärmere Plätze. Wahrscheinlich hatte sich jeder auf seine Art von ihr verabschiedet. Als nächstes soll Valla, die seit einer knappen Woche läufig ist von Rudi gedeckt werden. Es werden die ersten Welpen seit langem sein, die ohne Pünktchens Fürsorge aufwachsen müssen.

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Pünktchen, geboren am 2.04.2003, ist mit ihrem drahtigen Körperbau und der verspielten Art fast das Gegenteil von Elsa. Sie ist ein Direktimport aus Südafrika und stammt dort aus einer der ältesten afrikanischen Blutlinien. Charakteristisch sind der weiße Brustfleck - daher der Name - und ihr sehr dunkles Rotweizen. Nachdem sie im November 2004 mit einer V-Bewertung und einer HD-0 Untersuchung ihre letzte für die Zuchttauglichkeit notwendige Prüfung beim IHV abgelegt hat, ist sie im Februar 2005 erstmals Mutter geworden.

Pünktchen unsere Rhodesian Ridgeback Hündin Pünktchen unsere Rhodesian Ridgeback Hündin Pünktchen unsere Rhodesian Ridgeback Hündin Pünktchen unsere Rhodesian Ridgeback Hündin

Nachdem auf dieser Seite immer Erfreuliches berichtet wurde – Würfe wurden geplant, Welpen geboren und aufgezogen – steht jetzt eine traurige Nachricht an erster Stelle.

Elsa, die wunderbare, unersetzbare Elsa lebt nicht mehr. Elsa war die Stammhündin des Zwingers vom Bärenwald. Sie ist die Mutter von fast der Hälfte der bei uns geborenen Welpen. Selbst von dem aktuellen Wurf ist sie die Uroma. Sie war die unangefochtene Leithündin unseres kleinen Rudels, dass seine Rangordnung jetzt neu klären muss. Elsa war eine Persönlichkeit, sie strahlte eine Ruhe, eine Sicherheit aus, dass man sich in ihrer Nähe automatisch wohl fühlte. Theodor Storm hätte mit seinem bekannten Zitat: „Ein Hund ist Dir im Sturme treu ein Mensch nicht mal im Wind“ keinen Hund besser beschreiben können als Elsa.

Elsa war ein Hund mit dem man sich einfach durch Blicke verständigen konnte.  Einen Hund wie Elsa besitzen zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes etwa vergleichbar mit einem Lottogewinn.

Elsa wusste aber auch um ihren Stand und bekam ihre Sonderbehandlung. Nur Elsa durfte beim Essen neben dem Tisch liegen und  ab und zu fiel sogar etwas für sie ab. Vor jeder Fütterung musste sie sehen, dass eine kleine Leckerei  beispielsweise ein Stück Käse  in den Napf kam, sonst ging sie achtlos vorbei. Bei schlechten Wetter gab es immer eine Minirunde extra für Elsa. Sie hasste Regen.

Zum Glück für Elsa ging alles ganz schnell. Sonntag, der 21.8. 2011 war noch ein ganz normaler Tag. Spaziergang neben dem Rad, gut gefressen sogar über eine ein Meter hohe Palette, die als Absperrung für die Welpen dient, ist sie gesprungen. Montagfrüh konnte sie kaum noch aufstehen. Dienstag stand die Diagnose fest: Milztumor und die Entscheidung sie einschläfern zu lassen. Elsa (geboren am 29.01.2001, gestorben am 23.8. 2011) wurde nur 10 Jahre alt.

Was bleibt ist die Erinnerung und ein Dank an Elsa für die schönen Jahre.

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Elsa, geboren am 27.01.2001 ist von der Farbe her dunkel Rotweizen ohne Abzeichen, hat eine leichte Maske und eine Schulterhöhe von 66 Zentimetern.

Für eine Hündin ist sie auffallend kräftig gebaut. Unschlagbar sind ihr ausgeglichenes, ruhiges Wesen, das sie auch an ihre Welpen weitergibt. Bei Ausstellungen ist Elsa ausschließlich mit Bestbewertungen beurteilt worden und 2002 zur schönsten Hündin der Weltsieger Hundeschau des IHV gekürt worden. In ihrem Pedigree stehen mit Rydgeway African Hunter und Merten zwei der besten Deckrüden der heutigen Ridgeback-Zucht.

Elsa unsere 1. Rhodesian Ridgeback Hündin Elsa unsere 1. Rhodesian Ridgeback Hündin Elsa unsere 1. Rhodesian Ridgeback Hündin Elsa unsere 1. Rhodesian Ridgeback Hündin

Kaum hatte ich vor gut einer Woche geschrieben, dass Rosine´s Läufigkeit auf sich warten lässt, war es prompt am nächsten Tag soweit. Und außer ihr sind auch noch Valla und Socke läufig geworden. Rudi kann sein Glück vor lauter weiblichen Wohlgeruch um ihn herum kaum fassen. Doch bald werden schwere Zeiten für ihn anbrechen. Nach den Erfahrungen, die ich vor zwei Jahren mit einem angeblich supersicheren Kastrationchip gemacht habe, gibt es jetzt die garantiert noch sicherere räumliche Trennung. Kurz zur Erinnerung: Rudi hatte Socke damals trotz Chip gedeckt und Socke bekam mit 15 Ridgeback Welpen den größten Wurf, der bisher bei mir geboren wurde. Rudi wird also bald die Nächte durchjaulen und tagsüber alles versuchen, um zu seinen Hündinnen zu kommen. Aber es nutzt nichts. Diese rund zehn Tage müssen wir gemeinsam irgendwie durchstehen.

Rudi  beziehungsweise Elimu von der Burg Lauenstein ist im April eher zufällig zu uns gekommen. Eine Rhodesian Ridgeback Züchterfamilie aus Bayern musste sich aus persönlichen Gründen von einigen Ridgebacks trennen über mehrere Ecken erfuhren wir in Bärwalde davon und nach noch mehr Telefonaten zog Rudi schließlich ein. Zu der Zeit hatte Socke ihren R-Wurf mit 13 Welpen und keiner wusste wie sie oder die anderen auf einen zweijährigen Rüden reagieren würden. Allen Bedenken zum Trotz wurde Rudi  sofort problemlos akzeptiert was bestimmt mit an seinem ruhigen, ausgeglichenen Wesen lag. Inzwischen ist Rudi aus unserem Rudel nicht mehr wegzudenken.

Seine Zuchttauglichkeit hat er mit Bravour bestanden und auch seine erste beiden Ausstellungen wurden mit zwei V1-Bewertungen und dem Sieg im Sonderrassewettbewerb Rhodesian-Ridgeback ein voller Erfolg. Viel wichtiger als  die ganzen guten Bewertungen ist seine umgängliche  beinah zurückhaltende Art. Mit einer Schulterhöhe von 67cm ist er ja kaum zu übersehen trotzdem merkt man fast nicht dass er da ist.  Seit dem 8. Oktober ist Rudi stolzer Vater von Valla´s Welpen und wir hoffen, dass er sein besonderes Wesen auch an seine Kinder weitergibt.

Rudi - Rhodesian Ridgeback Rüde aus dem BärenwaldRudi - Rhodesian Ridgeback Rüde aus dem BärenwaldRudi - Rhodesian Ridgeback Rüde aus dem Bärenwald

Rosine ist eine zweijährige Tochter von Socke und Agu of Matamba, eine Enkelin von Valla und Urenkelin von Pünktchen. Nachdem sie ihre Zuchttauglichkeitsprüfung erfolgreich bestanden hat, soll sie die inzwischen über 10-jährige Tradition der Ridgebackzucht des Zwingers vom Bärenwald in der nun 4. Generation fortführen. Sie ist die größte und bedingt durch ihr Alter auch die agilste Hündin auf dem Hof. Auffallend sind ihr intensiv rotweizenfarbenes Fell und ihr langer, athletischer Körperbau. Bei ihrer letzten Ausstellung der CACIB Bundessiegerschau im Dezember2013 in Dresden wurde sie unter anderem deshalb mit V1 bewertet. Im Auszug des Richterberichtes heißt es: "Rosine ist eine tolle Vertreterin ihrer Rasse mit sehr gutem Ridge und eleganten Bewegungsablauf."

Ihr freundliches, ruhiges Wesen kommt bestimmt von Socke, ihr Temperament stammt eher von ihrem Vater. Wie alle Ridgebacks hat sie ab und zu einen Dickkopf und braucht eine Bedenkminute bevor sie das macht was man von ihr will.  Und tief in ihrem Inneren fühlt sie sich manchmal wohl noch wie ein Welpe. Dann vergisst sie ihre Größe und versucht auf den Schoß zu klettern. Eine tägliche intensive Streicheleinheit ist daher ein absolutes Muss.

Rosine - Rhodesian Ridgeback HündinRosine - Rhodesian Ridgeback HündinRosine - Rhodesian Ridgeback Hündin

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